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Der Fokus auf digitale Fähigkeiten ist ein Muss. Heute und in Zukunft hat jeder Beruf – nicht nur in der IT – eine digitale Komponente.

161017_burth_nicoleInter­view mit Nicole Burth Tschudi, CEO Adecco Schweiz

Frau Burth Tschudi, die export­ori­en­tier­ten Schwei­zer Unter­neh­men schei­nen die Fol­gen der Fran­ken­stärke kom­pen­sie­ren zu kön­nen, die Aus­sich­ten hel­len auf. Inwie­weit reflek­tiert das Arbeits­an­ge­bot diese Situation?

Nicole Burth Tschudi: Das ist rich­tig, die Schwei­zer Wirt­schaft hat sich Ende letz­ten Jah­res und im ers­ten Halb­jahr 2016 wie­der erholt. Das hat sich posi­tiv auf das Arbeits­an­ge­bot aus­ge­wirkt, die Unter­neh­men such­ten wie­der ver­mehrt nach Mit­ar­bei­ten­den. Auch im zwei­ten Quar­tal blieb die leicht erhöhte Per­so­nal­nach­frage beste­hen. Die Ent­wick­lung des Stel­len­an­ge­bo­tes mes­sen wir quar­tals­weise mit dem Adecco Swiss Job Mar­ket Index.

Wäh­rend noch unklar ist, wie die Mas­sen­ein­wan­de­rungs­in­itia­tive umge­setzt wer­den soll, sinkt die Zahl der Arbeits­lo­sen und steigt die Beschäf­ti­gung vor allem bei den aus­län­di­schen Arbeits­kräf­ten auf Höchst­werte. Ein letz­tes Feu­er­werk oder eine nach­hal­tige Entwicklung?

Die Schwei­zer Wirt­schaft erholt sich lang­sam, aber ste­tig. Die Arbeits­lo­sig­keit sowohl bei den Schwei­zern als auch bei den Aus­län­dern ist seit Anfang Jahr leicht rück­läu­fig. Eben­falls rück­läu­fig ist die Net­to­zu­wan­de­rung. Im Ver­gleich zum Vor­jahr sind knapp 7 Pro­zent weni­ger Per­so­nen in die Schweiz ein­ge­wan­dert. Wir haben in der Schweiz aber bereits heute einen Fach­kräf­te­man­gel, der sich auf­grund von demo­gra­fi­schen Ent­wick­lun­gen – es wer­den mehr Men­schen pen­sio­niert als ins Arbeits­le­ben kom­men – noch zuspit­zen wird. Es gibt Stu­dien, die auf­zei­gen, dass der Schweiz bis 2030 rund 500‘000 Arbeits­kräfte feh­len. Des­halb ist es umso wich­ti­ger, dass die Mas­sen­ein­wan­de­rungs­in­itia­tive so umge­setzt wird, dass wir auch in Zukunft genü­gend aus­län­di­sche Fach­kräfte rekru­tie­ren kön­nen. Und die Schweiz so attrak­tiv bleibt, dass diese Leute wei­ter­hin in der Schweiz arbei­ten möchten.

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Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von:

Moneycab

 

 

 

 

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